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JAR-Contra auf dem Segelfliegertag 2010 in Ulm

Wie geht es weiter mit JAR-Contra, das war Thema Nummer eins auf dem diesjährigen Segelfliegertag. Das wir JAR-Contra trotz des herben Verlusts unseres Freundes Claus-Dieter weiterführen wollen war einstimmig klar. Jedoch wird es nicht einfach werden es in genau gleicher Form zu handhaben. Die Rolle von Claus-Dieter kann eben nicht mal eben ein anderer einnehmen. So wurde vorgeschlagen, dass wir unsere Energie zunächst auf kleine erfolgversprechende Aktionen konzentrieren und die Aufgaben untereinander aufteilen.

Jürgen Skucek im Gespräch mit einem Besucher

Zudem müssen wir auch wieder vermehrt dazu motivieren Massenprotestaktionen - diesmal an die EASA - zu führen. Die Motivation und Aktivität vieler Beteiligter hat in den letzten Monaten nachgelassen. Dies ist zum Teil unserem eigenen Erfolg zu verdanken - einige Regularien die teils uns selbst betroffen haben - sind mit der zweiten Änderungsverordnung Luftrechtlicher Vorschriften vom Tisch verschwunden. Viele bürokratische Abläufe wurden vereinfacht und damit zugleich verbessert. Dadurch haben Viele ihr Ziel bereits erreicht.

Auf der anderen Seite reift die Erkenntnis, dass die geplanten EASA Vorschriften von Mal zu Mal immer noch komplizierter werden. Inzwischen ist es so, dass sie selbst von uns nicht mehr verstanden werden können, vom immensen Aufwand der Beschäftigung mit den mehr als tausend Seiten starken Dokumenten mal abgesehen. Gerade hier sind aber die aktuellen Gefahren und bürokratische Super-GAUs für uns Sportflieger versteckt! Diese Gefahren werden uns nun nach und nach bewusst werden. Wenn wir eine erneute Verschlechterung der Bedingungen, eine Überbürokratisierung in bisher unbekanntem Ausmaß in der Sportfliegerei verhindern wollen, bei welcher Papier am Ende mehr zählt als der Flugzeug - oder Pilotenzustand selbst, dann werden wir höchst wahrscheinlich in den nächsten Monaten wieder handeln müssen - anstatt nur zu Reden.

Nicht zu vergessen ist auch, dass wir JAR-Contra nun dringend europäisieren müssen. Auch im Ausland wird es Piloten geben, die mit diesen geplanten Regelungen unzufrieden sind. Aus diesem Grund wird es nun hin und wieder einen englischer Artikel an dieser Stelle geben müssen.

Vielen Dank an Horst Metzig für die JAR-Contra Torte
Zuletzt aktualisiert am Mittwoch, 17. November 2010 um 20:51 Uhr
 

Der EASA Wahn nimmt zu

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Dass mit der Einführung europäischer Regelungen das Paradies am Himmel und am Boden sich für die deutschen Sportflieger ergeben würde, daran hatte niemand geglaubt. Kritiker wurden damals bei der Ersteinführung vom JAR FCL Medical als Antieuropäer gebrandmarkt. Bis heute hat sich am Regulierungswahn nichts geändert. So wurde das Luftfahrtbundesamt in einem Auditverfahren durch die EASA aufgefordert, Mängel im Instandhaltungsprogramm für Luftfahrtzeuge aus dem Jahre 2006 nachzubessern.

 

Zuletzt aktualisiert am Montag, 01. November 2010 um 22:36 Uhr Weiterlesen...
 

CD - Der Initator von JAR-Contra ist verstorben

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Claus-Dieter Zink, der Vater der JAR-Contra-Bewegung ist nicht mehr unter uns.

Vor einiger Zeit hat er seine Freunde über seine Krankheit informiert und sich und die ihm nahe stehenden Personen auf seinen Tod vorbereitet.

Nachdem er im Jahr 2003 nach Einführung der JAR-FCL in eigener Sache erfahren musste, wie die Bürokratie der Behörden und manche Fliegerärzte ihre Position den Luftsportlern gegenüber ausnützen, hat er beschlossen, zusammen mit Gleichgesinnten dagegen anzugehen. Die Bewegung, die er zusammen mit einigen Freunden ins Leben gerufen hat, nannte sich JAR-Contra und er ist unbeirrt und entschlossen an ihrer Spitze gegen die vorgegangen, die in ihren Bürgern und Patienten nur Untergebene und Geldbringer gesehen haben.


Zuletzt aktualisiert am Montag, 01. November 2010 um 22:34 Uhr Weiterlesen...
 

Was die Psychologen so zur ZÜP wissen

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Herr Dr. Diepgen hat in einem fachpsychologischen Gutachten einige interessante Aspekte zur ZÜP herausgearbeitet.

Die ZÜP bringt keine Sicherheit, das ist eigentlich allen bekannt. Dass das Risiko durch die ZÜP sogar vielleicht  noch vergrößert werden kann, ist ein Ergebnis aus dem psychologischen Gutachten des Dr. Diepgen. Er fordert - wenn schon ZÜP -  die Hinzuziehung eines Psychologen für die Beurteilung der Zuverlässigkeit, und stellt fest,  dass ein Verwaltungsbeamter ohne fundierte psychologische Kenntnisse nach Aktenlage keinesfalls befähigt ist, eine Prognose zur Zuverlässigkeit eines Menschen mit hinreichender Sicherheit abzugeben.

Zuletzt aktualisiert am Dienstag, 17. August 2010 um 19:27 Uhr Weiterlesen...
 

Terrorgefahr durch GA nur sehr hypothetisch

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Die allgemeine Luftfahrt stellt keine ernste Bedrohung der Sicherheit dar.

Das ist das Ergebnis des aktuellen (May 2009) Report des amerikanischen Department of Homeland Security

In einer Analyse der möglichen Bedrohungen, die von Flugzeugen der Allgemeinen Luftfahrt ausgehen, heißt es u.a.:

"We determined that general aviation presents only limited and mostly hypothetical threats to security."

Deutsch: "Wir haben festgestellt dass die allgemeine Luftfahrt nur eine begrenzte und meist hypothetische Gefahr für die Sicherheit darstellt."

Zuletzt aktualisiert am Montag, 22. Juni 2009 um 13:11 Uhr Weiterlesen...
 

Die EGU und das Medical

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Nachdem die Kommentierungsfrist für die NPA 2008-17 abgelaufen ist beruhigen sich langsam die Wellen und Kommentare unserer Verbände erreichen das Licht der Öffentlichkeit. Im Kommentar der European Gliding Union (EGU) habe ich auffällig ausführliche Kommentare zum Thema Medical entdeckt.

Damit sich Jede(r) ein eigenes Bild von der Auffassung der EGU machen kann, habe ich deren erklärenden Kommentare (-> 2008-17a) zum Thema Medical aus dem Englischen übersetzt:

Zuletzt aktualisiert am Montag, 04. Mai 2009 um 11:09 Uhr Weiterlesen...
 

Auch die BGA findet die EASA Medical-Pläne überzogen

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Stöbert man etwas in den Kommentaren, die die British Gliding Association (BGA) zur NPA 2008-17 abzugeben beabsichtigt, findet man teilweise eine Meinung, die geradewegs von JAR Contra stammen könnte. Die Originale sind hier zu finden, insbesondere unter den Links "View BGA Comment".

Es folgen einige Auszüge aus den Kommentaren zu den erklärenden Anmerkungen (Explanatory Notes, NPA 2008-17a):

Zuletzt aktualisiert am Montag, 04. Mai 2009 um 11:12 Uhr Weiterlesen...
 

Die AOPA kämpft für medicalfreies Fliegen

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Gut zur derzeitigen Diskussion der neuen EASA-Lizenzen passt eine eine Petition der amerikanischen AOPA aus dem Jahre 2003, in der die weit gehende Sinnfreiheit eines Medicals für Privatpiloten ausführlich dargelegt wird.

Dort, wo es in den Ballungszentren noch enger als in den deutschen Lufträumen zugeht, hat sich die teilweise Medicalfreiheit bewährt und soll festgeschrieben werden.

Zuletzt aktualisiert am Montag, 04. Mai 2009 um 11:37 Uhr Weiterlesen...
 

NPA 2008-17: Was soll man davon halten?

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Schon bemerkt, dass das EASA Logo rechts deutlich kleiner ist als bei unseren vorherigen Artikeln zur NPA 2008-17? Nun, das mag daran liegen, dass je mehr die Vorschläge diskutiert werden, desto mehr ereilt uns die Erkenntnis, dass dieses neue Regelwerk zwar gut sortiert, jedoch in seiner Komplexität einen bislang ungekannten Umfang erreicht. Selbst für uns in Deutschland, die wir schon unseren weltweit einmaligen Bürokratismus gewohnt sind, könnte sich der bürokratischen Aufwand, den Hintern in die Luft zu bekommen, noch einmal erhöhen. Siehe Sprachkenntnisse, siehe Proficiency Check, siehe Trennung des Segelflugs in LPL(S) und SPL.

Dieser Artikel soll die Meinung derer darstellen, die sich an der Diskussion in unserem Forum und anderen Foren beteiligen und auch Vorschläge machen, zu welchen Themen man seinen Kommentar bei der EASA abgeben kann. Er wird ggf. entsprechend der weiteren Diskussion nachgearbeitet werden.

Zuletzt aktualisiert am Freitag, 24. April 2009 um 11:39 Uhr Weiterlesen...
 

Weiter geht's mit dem Vorschlag zu Part-FCL

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Nach der Betrachtung der "Explanatory Notes" folgt eine Betrachtung des Vorschlages zu Part-FCL. Part-FCL ("Flight Crew Licensing") behandelt all die verschiedenen Pilotenlizenzen, die man so haben und nutzen kann. Von der Ballonfahrerlizenz bis zur kommerziellen Lizenz für Airliner.

Markus "Traumflug" Hitter hat sich damit beschäftigt und schildert seine ersten Eindrücke.

Zuletzt aktualisiert am Freitag, 24. April 2009 um 11:46 Uhr Weiterlesen...