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Prof. Grzimek über eine bedrohte Art

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Prof. Grzimek befasst sich dieser Tage mit einer vom Aussterben bedrohten Art, und war so freundlich uns vorab sein Manuskript für die nächste Sendung zu überlassen, der genaue Sendetermin wird in Kürze bekanntgegeben:

Meine lieben Freunde. Heute habe ich Ihnen, den Homo Aeronauticus, mitgebracht wie er noch hierzulande vor ein paar Jahren Sonntags zahlreich in einigen letzten Reservaten wie auf der schwäbischen Alb und in den Alpen anzutreffen war.

Diese wunderbare, den Vögeln gleich die Naturkräfte nutzende Art, bewerkstelligt es mitunter, ohne Nahrungsaufnahme 5-8 Stunden in Höhen von bis zu 3000 Meter, und ohne einen Flügelschlag weite Strecken über dem Festland zurückzulegen.,
Mit Ihren schneeweißen, bis über 20 Meter spannenden aerodynamisch grazil geformten Schalen, konnten wir sie beobachten, wie sie in Schwärmen an Kante der 800 Meter hohen schwäbischen Alb entlangzogen.
In einer Studie des Homo Aeronauticus, die wir aufgrund Ihrer zahlreichen Spenden im April des Jahres 2003 durchführen konnten, konnten wir sehen das sie bisweilen Flugrouten wählten, die der Form eines Dreieck nahe kamen, was bevorzugt in Hochdruckwetterlagen zu beobachten ist, und dabei nicht selten Strecken von 350 Kilometern und mehr zurücklegen konnten.
(Einblendung, kreisende Segelflugzeuge über dem Bergland).
Dabei gelang es auch erstmals ein Paarungsritual beobachten, bei dem das Pärchen hintereinander vom Boden abhebt, und sich nach ein paar Minuten, nachdem das Weibchen mit den Flügeln zu wackeln beginnt, wieder trennt.
(Einblendung F-Schlepp).

Wie schon so viele Geschöpfe auf unserer Erde hat der Mensch auch diese possierlichen Kerle leider durch übertriebene Regulierungen wie "JAR FCL 3“, und den Gebrauch von Rechtsvorschriften, so gut wie ausgerottet. Ausgerechnet zum 50-jährigen Bestehen des Luftfahrt Bundesamtes, welches sich eigentlich um den Schutz kümmern sollte, wurden die diese Fehlleistungen in ihrer Auswirkung auf diese Spezies mehr als klar.
Stürme der Entrüstung brachen über unsere Hilfsorganisation herein, es wird nicht nur massiv bei der Aufzucht behindert, auch älteren und schwächeren Exemplaren wird die Bewegungsfreiheit hierzulande in derart drastischer Weise eingeschränkt, dass sie hier nun ganz auszusterben drohen. Einige der letzten noch in Freiheit geborenen Exemplare findet man vereinzelt in Reservaten, wie im Nationalpark der Namibischen Steppe, oder inmitten der Australischen Wüste.
(Einblendung, Dust Devil, Flugzeuge und Piloten in Bitterwasser").
Unter die Lupe genommen gehören auch die besonders interessanten humanoiden Vertreter der Gattung, zum Beispiel der „Homo Motoraeronauticus“, gleichweg zu selben Art. Sie sind ja allesamt bedroht!
(Einblendung Cessna 152).
Eine Gruppe von Aktivisten ist nun schon seit 2004 bemüht, einzelne überlebende Exemplare aufzuspüren und sie in Zoologischen Gärten vor weiterer Ausrottung zu bewahren. Bitte helfen Sie mit, das Aussterben dieser Art zu verhindern, unsere Hilfsorganisation jar-contra.de nimmt jede Art von Hilfe entgegen.
(Einblendung LUFF Comic Plakat mit jar-contra.de).


ev


Download Handzettel "Aeronauticus"
Zuletzt aktualisiert am Samstag, 12. März 2005 um 17:13 Uhr