Zahnarzt danach Untauglich?

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Eine Blutspende, wie auch eine Spritze beim Zahnarzt ist eine invasive Maßnamhme. Danach ist Weisung des Fliegerarztes einzuholen, sonst fliegt man nach JAR FCL 3 ohne gültige Lizenz. Auswirkungen: keine Versicherung zahlt, ein Straftatbestand liegt vor. Der Vorstand eines Vereins ist verantwortlich dafür, daß nur berechtigte Personen auf Vereinsmaschinen fliegen, ist mit in der Haftung (auch mit seinen Privatkapital). Wir fragen uns, wie die dies in anderen Ländern gehandhabt wird.

Hier Vorschriften/Empfehlungen aus den USA:

"The FAAs policy states "An airman who has donated 200cc. or greater blood for plasmapheresis or blood should not fly for atleast 24 hours." For new donation techniques such as "Double Red Cell Pherisis" it is suggested that pilots wait at least 48 hoursbefore flying."

Es wird also empfohlen, bei kleine Mengen 24 Stunden nicht zu fliegen, bei größeren Mengen sind 48 angeraten. Ein Fliegerarzt ist nicht notwendig.

aus: http://www.leftseat.com/blood.htm

im FAA handbook "AMATEUR-BUILT AIRCRAFT AND ULTRALIGHT FLIGHT TESTING HANDBOOK" steht u.a.:

"....b. Anesthetics. Local and dental anesthetic can affect a pilots performance in many adverse ways. It is recommended that a minimum of 48 hours elapse from the time of anesthesia to the time the pilot climbs into the cockpit.

Hier liest man, daß es empfohlen wird nach einer lokalen Betäubung und Zahnarztspritze für 48 Stunden nicht ins Cockpit zu steigen. Ein Fliegerarzt ist auch hier nicht notwendig. Es genügt eine einfache Empfehlung und die Eigenveratwortung des Piloten. Pilot und Vorstand eines Clubs sind rechtlich auf sicherem Boden. Nicht so bei JAR FCL 3.

Zuletzt aktualisiert am Sonntag, 29. Januar 2006 um 22:12 Uhr