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Spektakulärer Sinneswanndel beim LBA

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noch vor wenigen Wochen schrieb Dr. Kirklies vom LBA:

"Unter rein rechtlicher Betrachtung ist der Vorgang einer Blutspende mit einer invasiven Maßnahme verbunden. Aus diesen Gründen würden formell die Bestimmungen von JAR-FCL 3.040 Gültigkeit besitzen."

Schreibt er doch heute:

"Wir möchten Ihnen mitteilen, dass die Tatsache einer Blutspende aus fachlich-medizinischer Sicht nicht durch die Regelungen von JAR-FCL 3.040 erfasst wird. Daher ist eine Kontaktaufnahme zum betreuenden Fliegerarzt nicht zwingend notwendig. Sollten Sie das Bedürfnis haben, Ihren Fliegerarzt zu bestimmten Umständen der Blutspende zu befragen, so steht Ihnen das selbstverständlich jederzeit frei."

"Unsererseits möchten wir jedoch darauf hinweisen, dass nach Durchführung einer Blutspende eine Karenzzeit ohne fliegerische Betätigung von 24 Stunden dringend empfohlen wird."

Wir werten dieses Eingeständnis als weiteren Beweis für unsere Behauptung, dass die Auflagen nach JAR-FCL 3 als vollkommen überzogen gewertet werden müssen und somit absolut haltlos sind.

Gespannt warten wir nun auf die Stellungnahmen zur Zahnbehandlung. Uns liegen Schreiben vom LBA vor, dass eine Zahnextration, im Gegensatz zu einer zahnerhaltenen Behandlung mit lokaler Betäubung, nach JAR-FCL 3.040 gewertet werden muss. Dies bedeutet eine Konsolidierung des Fliegerarztes durch den Betroffenen. Diese Details solltest Du als Pilot kennen, um im Falle eines Falles nicht den Versicherungsschutz zu verlieren!


Also auf zum nächsten Blutspendetermin und bringt auch gleich eueren fliegenden Nachwuchs (mind. 18 Jahre) mit.

Zuletzt aktualisiert am Sonntag, 29. Januar 2006 um 23:16 Uhr